Häufig gestellte Fragen

Wie funktioniert die Haarentfernung mit der Sonde?

Eine sehr feine Sonde wird in den Haarfollikel eingeführt, dann wird der Stromimpuls abgesetzt und anschließend kann das Haar ganz leicht und ohne Widerstand mit einer Pinzette entnommen werden.

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Wie lange dauert ein Behandlungstermin bzw. die ganze Behandlung?

Ein Behandlungstermin kann, je nach Hautpartie, Verträglichkeit und Empfindlichkeit zwischen wenigen Minuten und mehreren Stunden dauern.

Die Anzahl aller notwendigen Behandlungstermine ergibt sich aus der Gesamtfläche und des Behaarungsgrades bzw. -dichte des zu enthaarenden Hautareals, sowie der jeweils möglichen Dauer einer einzelnen Behandlung.

Unter Umständen wurden die Haare bis kurz vor Beginn einer Epilation ausgezupft oder mit Wachs behandelt, was die objektive Einschätzung der Behandlungsdauer erschwert und somit längere und mehr Termine erfordern kann, als ursprünglich angenommen.

Verursacht die Elektro-Epilation Schmerzen?

Die persönliche Schmerztoleranz, die jeweilige Tagesform und die Sensibilität der zu behandelnden Hautregion sind signifikant wie viel Schmerz sie empfinden. Die meisten Patienten spüren weniger als vermutet. Viele liegen oder sitzen während der Behandlung völlig entspannt. Eine angenehme, beruhigende Atmosphäre während der Behandlung hilft ihnen dabei.

Bei sehr empfindlichen oder ängstlichen Patienten kann vor der Behandlung eine lokale Oberflächenanästhesie empfehlenswert sein. Dafür stehen verschiedene Möglichkeiten zur Wahl. Ihr Apotheker oder Arzt berät Sie dazu sicher gerne.

Dies wird im Einzelfall besprochen. Da das natürliche Warnsignal (Schmerzempfinden) durch eine Anästhesie partiell unterdrückt wird, muss die Epilation folglich behutsamer durchgeführt werden, um einer Überbehandlung vorzubeugen.

Kann das Haarwachstum durch die Elektro Epilation angeregt werden?

Einige "Spezialisten" wollen so etwas beobachtet haben, jedoch gibt es weder zuverlässige, nachprüfbare Hinweise oder Studien, noch konnte ich im meiner Praxis je derartige Phänomene feststellen, die diese Behauptung bestätigen oder stützen.

Beeinflussen andere Haarentfernungsmethoden das Haarwachstum?

Durch Zupfen oder Wachsenthaarung wird der Haarfollikel stimuliert, verstärktes Haarwachstum, eingewachsene Haare und deformierte Haarfollikel können die Folge davon sein.

Haare schneiden oder rasieren fördert nicht das Haarwachstum. Diese Ansicht ist eine Legende. Das Haar wirkt nur deshalb kräftiger, weil es an der Hautoberlfäche abgeschnitten wurde und die feine Spitze nun fehlt.

Die Anwendung chemischer Depilatorien (Enthaarungsgel, Enthaarungscreme etc.) lösen mit Hilfe von chemischen Substanzen (z.B. Thioglykolsäure) die Struktur und Festigkeit des Keratins auf und haben keinen Einfluss auf das Haarwachstum.

Haben sie sich für eine Epilationsbehandlung entschieden, sollten nachwachsende Haare von nun an maximal rasiert oder abgeschnitten werden.

Wachsen nach der Elektro-Epilation Haare nach? Wenn ja, warum?

Wird das Haar im Wachstumszustand fachgerecht und präzise epiliert, wächst kein Haar mehr nach.
Mögliche Ausnahmen für nachwachsennde Haare:

Eine Deformation des Haarfollikels kann ein korrektes einführen der Sonde in den Haarkanal erschweren, somit findet keine ausreichende Koagulation (Eiweißgerinnung) und Zerstörung des Follikels statt und das Haar wächst nach.

Trotz richtig eingeführter Sonde wurde eine zu geringe Intensität (Unterbehandlung) eingesetzt, so dass der untere Teil der Papille nur leicht geschädigt werden konnte.

Das Haar wurde während der Übergangs- (catagen) oder Ruhephase (telogen) epiliert; die Epilation ist während der Wachstumsphase (anagen) am erfolgreichsten.

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In der Haut ruhende Haarbildungszellen können durch Hormonverschiebungen und andere Stoffwechselvorgänge zum Wachstum aktiviert werden. Mit Beginn der Wechseljahre kommt es zu einem verstärkten Einfluss männlicher Hormone, wie dem Testosteron. Das zeigt sich in der Zunahme von typisch männlicher Behaarung (Damenbart etc.). Aber auch bestimmte Medikamente können ruhende Haarbildungszellen aktivieren.
Die Anzahl dieser schlummernden Haare ist jedoch genetisch festgelegt - eine Vermehrung dieser ist ausgeschlossen!

Kann überall epiliert werden?

Bis auf wenige Körperpartien kann überall epiliert werden.

Ausnahmen sind:

  • Innere Nase
  • Innenohr
  • Hautpartien mit Sonnenbrand, Irritationen oder akuten Hautkrankheiten (Herpes, Neurodermitis usw.)
  • behaarte Muttermale, Pigmentflecken und Warzen (nur nach vorliegender Unbedenklichkeitsbescheinigung eines Dermatologen möglich!)

Kann es zu gesundheitlichen Komplikationen nach der Behandlung kommen?

Nein.

Um sie vor Infektionen zu schützen, werden in meiner Praxis alle notwendigen Hygienemaßnahmen gewissenhaft befolgt. Die Verwendung steriler Einwegsonden und unterstützender Hygieneprodukte sind Bestandteile meiner besonderen Sorgfältigkeit.

Während des Beratungstermins erhalten sie umfassende mündliche und schriftliche Informationen zur anschließenden Heim- und Pflegebehandlung, die entscheidend dazu beitragen, mögliche Hautreaktionen und Infektionen zu vermeiden.

Welche Kosten entstehen für eine Epilationsbehandlung?

Eine Epilationsbehandlung wird nach Aufwand abgerechnet. Die tatsächliche Dauer der gesamten Behandlung ergibt sich aus:

  • der Menge, der zu epilierenden Haare (die im Einzelfall sehr stark differiert)
  • dem zu behandelten Areal (Oberlippe, Achsel, Bikinizone, Rücken usw.)
  • der Haarstärke, zwischen denen beim epilieren unterschieden wird
  • Ihren Bedürfnissen und Wünschen

Aufgrund der Individualität jedes einzelnen Patienten, haben Sie sicher Verständnis dafür, dass genauere Angaben, der zu erwartenden Kosten ohne exakte Kenntnisse der Behaarungssituation nicht gemacht werden können. Verständlicherweise erheben selbst geschätzte Aussagen keinen Anspruch auf Richtigkeit. Auch Angaben anderer Patienten entbehren jeder Grundlage. In Ihrem eigenen Interesse ist daher ein persönliches Beratungsgespräch, im Rahmen dessen eine Begutachtung und Testbehandlung durchgeführt wird, nötig.

Besteht die Möglichkeit einer Kostenübernahme durch die Krankenkasse?

Grundsätzlich nicht, da dieses Problem von Ärzten und Kassen oft als rein kosmetisch angesehen wird, ungeachtet der Tatsache, dass ein zu starker Haarwuchs zu einer erheblichen psychischen Belastung der Betroffenen führen kann und in manchen Fällen auch ein Hinweis auf eine abklärungsbedürftige Erkrankung sein kann. Deshalb sollte bei dem Verdacht einer krankhaften Ursache ein Arzt hinzugezogen werden. In Einzelfällen kann eine Kostenübernahme durchaus erfolgen, z.B. bei Transsexualität habe ich bereits mit verschiedenen Krankenkassen zusammengearbeitet.

Nur Patienten mit krankhaftem oder entstellendem Haarwuchs haben einen Anspruch auf eine Behandlung zu Lasten der Krankenkassen. Als Methode zugelassen ist dabei nur die Elektroepilation (siehe dazu: AOK - “Epilation mit Laser”).

Kann man eine Probebehandlung vereinbaren?

Selbstverständlich.

Vereinbaren Sie bitte telefonisch einen Termin (auch per e-mail) zum ausführlichen Beratungsgespräch (Dauer: ca. 1,5 Stunden). Bei diesem Termin werden alle Ihre Fragen geklärt, eine eingehende Diagnose und Anamnese erstellt, sowie eine Probebehandlung durchgeführt. Für diesen Termin wird eine Unkostenpauschale erhoben.

Ein auf Ihre Wünsche und Bedürfnisse abgestimmter Behandlungsplan wird im Anschluss daran besprochen.

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